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Der Jahreskonvent der Diakoniegemeinschaft der Theodor Fliedner Stiftung e. V.  verabschiedete am 16.09.2005 in Wuppertal nach intensiver Diskussion "10 Thesen zum Auftrag und Chance der Diakoniegemeinschaft". Als Grundlage dient die Thesenreihe des VEDD, die als Impuls I/2005 verbreitet wurde. Sie ist im folgenden Text in kursiver Schrift vorangestellt. Zu jeder der 10 Thesen wurde eine Konkretion für die Diakoniegemeinschaft der Theodor Fliedner Stiftung e. V. formuliert - in fetter Schrift. Die 10 Thesen sollen als Richtlinie für die Diakoniegemeinschaft in der Zukunft dienen.

These 1                                                                                                               Diakonische Gemeinschaften leben wie die gesamte Kirche Jesu Christi von der Befreiung. Sie ist allen Menschen im Evangelium zugesagt.                                        Als Diakoniegemeinschaft freuen wir uns über die Vielfalt der Schwestern und Brüder und sind gegen jede Diskriminierung Einzelner und Gruppen in Kirche und Gesellschaft nach dem Wort des Neuen Testaments: Nehmt einander an, gleich wie Christus uns angenommen hat-

These 2                                                                                                   Diakonische Gemeinschaften erinnern an  die Geschichte und Wurzeln diakonischer Arbeit und Einrichtungen. Sie sehen darin Herausforderungen für die Gegenwart. Historisch besteht eine besondere Verbindung der Diakoniegemeinschaft zur Theodor Fliedner Stiftung, deren Entwicklung die Diakoniegemeinschaft begleitet. Durch die diakonischen Ausbildungswege wird die Verbindung zu den Ursprüngen der Diakonenanstalt Duisburg festgehalten.

These 3                                                                                                    Diakonische Gemeinschaften geben Impulse zu geistlichem Leben. In der Gemeinschaft und für den Einzhelnen.                                                                Diakoniegemeinschaft versteht sich im Zentrum als geistliche Gemeinschaft. Ausdruck dafür sind die Impulse in den Kreisen, bei Tagungen und beim Konvent.

These 4                                                                                                   Diakonische Gemeinschaften verbinden diakonisches Handeln mit politischem Engagement. Im eigenen Umfeld. Und mit ökumenischen Horizont.                           Die Themen der Kreise und des Konvents sind Gelegenheit  aktiver Auseinandersetzung mit Problemen von Diakonie in der gegenwärtigen Gesellschaft. Konkret wird das Engagement z.B. in der Zweckbindung des Jahresspendenprojekts.

These 5                                                                                                   Diakonische Gemeinschaften verstehen sich als Anwälte der Gerechtigkeit für die Menschen in Kirche und Gesellschaft. Armut fordert neue Wege der Hilfe.                 Die Mitglieder der Diakoniegemeinschaft setzen sich an ihren Wohnorten für Projekte, die den Benachteiligten dienen, in besonderer Weise ein.

These 6                                                                                                   Diakonische Gemeinschaften geben dem Diakonischen Auftrag der Kirche eine konkrete Gestalt. Sie fördern die diakonische Identitätsbildung in der Kirche sowie den kirchlichen Bezug zur Diakonie.                                                                                  Die Mitglieder der Diakoniegemeinschaft achten darauf, dass in den Kirchengemeinden das Thema "Diakonie" auf der Tagesordnung steht.

These 7                                                                                                   Diakonische Gemeinschaften gestalten ihre Verbundenheit  mit Kirche und diakonischen Einrichtungen in kritischer Loyalität.                                                   Für die Diakoniegemeinschaft ist die Verbindung zur Landeskriche und den diakonischen Werken selbstverständlich. Die Institutionen sichern die Kontinuität. Für die Aufgaben von Kirche und Diakonie treten die Mitglieder im Sinne des Evangeliums Jesu Christi ein.

These 8                                                                                                    Diakonische Gemeinschaften verbinden sozial-fachliche mit diakonisch-theologischer Kompetenz.                                                                                                          Die Diakoniegemeinschaft steht in besonderer Verbindung mit der Diakonisch-theologischen Ausbildung der Theodor Fliedner Stiftung. Diese Ausbildung verbindet sozial-fachliche mit diakonisch-theologischer Kompetenz. Ihr gilt die intensive Unterstützung der Diakoniegemeinschaft.

These 9                                                                                                     Diakonische Gemeinschaften leben im Wissen, dass Menschen, die für und mit Menschen arbeiten, selber angewiesen sind auf die Vergewisserung der "Hoffnung, die in ihnen ist". (1. Petrus 3,15).                                                                       Seelsorge ist eine vornehmliche Aufgabe in der Diakoniegemeinschaft. Insbesondere in den Kreisen findet in persönlicher Hinwendung seelsorgerliche Begleitung statt.

These 10                                                                                                 Diakonische Gemeinschaften regen den offenen Austausch zu Fragen nach Sinn, Glauben und Werten an. Sie praktizieren eine Kultur des Zusammenlebens.             Das Füreinander-da-sein macht den Austausch über Lebens- und Glaubensfragen möglich. In einer Zeit der Individualisierung in der Gesellschaft sieht die Diakoniegemeinschaft im Angebot einer chrisltichen Gemeinschaft eine Hilfe für ein erfülltes Leben.